Wenn es um die Wissensbilanz geht, streiten sich die Geister

Wissensbilanzierung
Streit der Geister
In der jüngsten Entwicklung zum Thema Wissensbilanz gewinnt die
Wissensbilanz 2.0 derzeit die Befürwortung, die selbst in den
eingeschworenen Kreisen der Entwickler zu heftigen Diskussionen geführt hatte.
Insbesondere das Seneca-Modul, aus dem die Wissensbilanz 2.0
resultiert, hat einen wahren Kampf um die Herrschaft auf dem Markt der
Wissensbilanzierung hervorgebracht.
Da die bestehenden Probleme der Klassischen Wissensbilanz und ähnlicher Projekte zu viel Ablehnung und Unverständnis in Unternehmen und Organisationen ob der praktischen Anwendbarkeit führten, hatten diese Modelle kaum echte Chancen, sich im unternehmerischen Alltag zu etablieren. Zu groß ist bei diesen Modellen die Diskrepanz zwischen Anspruch und betriebswirtschaftlicher Wirklichkeit.
Größtes Manko dieser Modelle war immer die Messbarkeit nichtmonetärer Unternehmenswerte, ihre klare Bewertung und der Mangel an vergleichbarem Zahlenwerk. So war eine auf dieser Basis erstellte Wissensbilanz meist nur ein Worturteil bezüglich des vorhandenen Humankapitals, Strukturkapitals und Beziehungskapitals. Mangels objektiver Vergleichswerte hatten diese Wissensbilanzen auch immer eine recht starke subjektive Färbung, bedingt durch die Sichtweise der Menschen, die eine solche Wissensbilanz aufgestellt haben.
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